|
Sehr suspekt war mir die Expo von Anfang an. Standen da in Hannover am Bahnhof nicht die Chefin und ihre Stellvertretterin und versuchten harmlos wirkende Gestalten mit Bier und Ziggaretten zu bestechen, um sie so damit zu zwingen, die EXPO zu "besuchen"...?
Nun gut, man ist ja Mensch, und bevor sie auf den Knien vor mir herrutschte, ging man halt zur EXPO.
Von außen sah es ja noch gut aus, vor allem der Bayerische Pavilion. Aber dann der Schock: Die EXPO war aufgebaut wie eine Westernstadt. Billige Bretter und Stahlkonstuktionen, sächsische Bedienungen im Bierzelt, mildes Uncle-Ben's-Curry im Indischen, es war mir nicht mal möglich, im amerikanischen Pavilion jemand nur so aus Jux und Dollerei zu verklagen, geschweige denn, daß ich im Holländischen nur einen richtigen Coffe-Shop gefunden hätte.
Außerdem war mein Weizen nicht richtig eingeschenkt.
Daraus schließe ich: Die Expo ist eine Fälschung, und hilflose, betrunkene Bürger sollten diese in Schutt und Asche legen, um diesen Schwindel zuverschleiern.
Gott sei Dank waren alle von mir in Hannover angetroffenen Menschen zu intelligent oder zu betrunken, um so eine Sauerei mitzumachen.
Ich gehe nun mal davon ausm daß auch die Berliner um Don Chaos und die andern Bayern diesen Schwindel bemerkt und ausgiebig untersucht haben.
Ich verlange eine lückenlose aufklärung dieser Vorgänge!
Weiß, Altötting
|