Montag, 07.08.2000, 14:32 Uhr

Polizeigewerkschaft verhindert Einsatz

 

Nach den nur im Internet geschehenden Chaostagen scheint das massive Auftreten der Polizei in Hannover äußerst fragwürdig. Laut internen Besprechungen der Messe-AG und der Stadt Hannover sollte die Polizei vermehrt in Zivilklamotten auf die EXPO geordert werden, um die Besucherzahlen in die Höhe zu treiben.

Auch sollten die Privatfahrzeuge der Polizisten auf Expo-Parkplätzen abgestellt werden. Zusätzlich sollten Fahrzeuge, die in der Innenstadt abgeschleppt werden, auch dazu benutzt werden, eine gutbesuchte Veranstaltung vorzugaukeln.

Diese ganzen sehr sinnvollen Einsatzmöglichkeiten der Polizei scheiterten dennoch an dem massiven Einspruch der Polizeigewerkschaft. Nun werden Überlegungen angestellt, den Hannoveranern einen kontrollierten Expobesuch zu ermöglichen.

Vorerst soll stichpunktartig kontroliert werden, ob der Besuch der Expo schon stattgefunden hat. Personen die nicht nachweisen können, schon auf der Expo gewesen zu sein (Eintrittskarten, Fahrscheine usw gut aufheben), werden dann unverzüglich zum Expo-Gelände transportiert. Den Transport übernimmt unser Freund in Grün, nur die Kosten (Transport u. Eintrittskarte) sind von den Transpotierten zu übernehmen.

Für Personen die nicht eindeutig beweisen können, auf der Expo gewesen zu sein, soll ein Fagebogen ausgearbeitet werden, der nach Überprüfung des polizeilichen Führungszeugnisses klären soll, ob der Expobesuch ordnungsgemäß abgewickelt wurde oder nicht.

R2D2, Hannover

 
 

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