|
Spielbericht vom Sonnabend in der Nordstadt-Arena:
Nachdem sich die beiden Mannschaften bereits am Nachmittag mit Biertrinken und Rüstungtragen aufgewärmt hatten, kam am Abend ein wenig mehr Schwung ins Spiel. Der Polizei SV machte von Anfang an Druck und ging damit deutlich in die Offensive. Die Spieler der Pun KS schienen unkonzentriert und abgelenkt durch den Genuß von Ernergie-Drinks. Kurz gegen Ende der ersten Halbzeit formierte sich das Mittelfeld des Polizei SV und stürmte in das Feld der Punk KS deren Abwehr zwar relativ schnell reagierte, allerdings schwach formiert und zahlenmäßig unterlegen war. Dadurch gelang der Polizei ein deutlicher Punktevorsprung. Nach kurzer Nachspielzeit wurde auch das Gelände der Sprengel eingenommen. Am Ende der ersten Halbzeit gab es zahlreiche Verletzte auf Seite der Pun KS durch mehrere grobe Fouls der Polizei SV, dennoch wurden die Spieler der Pun KS disqualifiziert und mußten unter Pfiffen der Zuschauer in die Kabine. Die Zuschauer und Anwohner beklagten sich über sehr schlechte Sicht, sie mussten die Stehplätze an der Lutherkirche und am Schneiderberg einnehmen.
Die zweite Halbzeit fand am Schneiderberg vor dem "Labor" statt und sorgte für Überraschung. Die Reservebank der Pun KS, die sich im Wesentlichen aus Hip Hoppern und Anwohner- Kids zusammensetzte ging in die Offensive. Es reichte zwar nicht zum Ausgleich, dennoch gelang ein Punkteanschluß. Sehr viele gezielte Fernpässe drängten die Polizei in die Defensive.
Schon während des Spiels beschwerten sich zahreiche Anwohner über die vielen Fouls, einen schlechten "Unparteiischen" (der nur am Ende der ersten Halbzeit anwesend war) und die mangelnden Zuschauerplätze. Viele kündigten eine juristische dritte Halbzeit an und überlegten, ob sie ihr Geld zurückfordern sollten.
atze gomolka, hannover
|