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Folgender Augenzeugenbericht über eine Aktion der Cyber-Cops bei den Chaos-Tagen im Internet erreichte uns von Meike Schröder:
In der Nacht vom 05.08. auf den 06.08. wurde die Eingangstür der Schaufelder Str. 29 von Männern in schwarzen Uniformen (vermutlich ein Sonder-Einsatz-Kommando der Polizei) brutal eingetreten. Eine Mieterin, die zugegen war, musste zur Seite springen, obgleich sie hätte aufschließen können. Die Männer stürmten in das Haus. Die Glassplitter der Eingangstür blockierten den Fahrstuhl, auf den insbesondere die im Haus wohnenden RollstuhlfahrerInnen angewiesen sind. Ein Besucher des Hauses handelte schnell, entfernte die Scherben und verhinderte damit, dass sich der Fahrstuhl bedingt durch die Blockade abschaltete. Dabei wollten ihn die Männer in schwarzen Uniformen festnehmen und auf die Frage, warum sie die Eingangtür eines ganz normalen Mietshauses eingetreten hätten, antworteten sie: "Wir wären anders nicht reingekommen." Mit welchem Recht und welchem Ziel, sie ein Mietshaus der GBH gestürmt haben, ist unklar. Durch den Einsatz hat der Fahrstuhl vermutlich mehr Schaden genommen, als zuerst angenommen wurde. Bewohner blieben mit ihm stecken und erst die Feuerwehr konnte sie befreien. Zu klären bleibt auch die Frage nach der rechtliche Grundlage dieses Einsatzes und wer für den verheerenden Schaden aufkommt.
Es kann ja wohl nicht sein, dass Mieter und Mieterinnen den Hauses diese willkürlichen Beschädigung kostenmäßig über die Nebenkosten erstatten müssen.
redaktion, Hannover
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