Letzte Änderung: November 22 2005 13:21:13. - 625 Seiten archiviert
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Die blutige Bullenfahrkarte ins Krankenhaus!

LARS aus Osnabrück hatte das Pech, kräftig von der Bullenwalze überrollt und dabei ziemlich schwer an der Niere verletzt zu werden! Hätte er nicht gleichzeitig auch noch ein paar stark blutende Platzwunden am Kopf abgekommen (ziemlich gut zu sehen in der BILD vom 8.8. - er ist der bewußtlose Typ mit der Schottenhose...), dann hätte man ihn nicht sofort mit dem Notarztwagen ins Krankenhausgebracht. Um dort schließlich innere Blutungen zu entdecken...

LARS: Den ganzen Tag über gabs eine gute Party auf der Straße, die nur zwischenzeitlich aufdas Fährmannsfest verlegt wurde.

Dort hörte ich, daß es am Abend ein Konzert am Sprengelgelände geben würde. Wieder in der Nordstadt angekommen, tauchte irgendwann am Ende der Straße ein Mob von Bullen auf, und das Tor zum Kesselhaus wurde mit Müllcontainern verbarrikadiert. Ich hielt mich auch die ganze Zeit am Tor auf, bis ich auf einmal die Bullen hinter mir sah. Ich wollte nach vorne wegrennen, über das Tor mit den Containern, was aber auch nicht ging, weil dort auch gerade die Cops drüberkletterten. Also saß ich in der Falle: Bullen vor mir, Bullen hinter mir.

Ich muß wohl genau das richtige Opfer für sie gewesen sein. Jedenfalls prügelten sie solange auf mich ein, bis ich blutig am Boden lag. Als die Bullen dann merkten, daß ich wohl nicht mehr flüchten konnte, begriffen sie aber zum Glück, daß es besser war, einen Krankenwagen zu rufen. Was auch sehr gut war. Wenn sie mich die Nacht über eingesperrt hätten, wär ich wohl verreckt.

Sie hatten mit dem Knüppel so stark auf meine Niere geschlagen, daß diese gerissen war und ich starke innere Blutungen hatte, Ich wurde sofort notoperiert. Mittlerweile gehts wieder einigermaßen, und ich werde 1995 natürlich wieder dabei sein...

Hinterher hieß es von Seiten der Polizei, Lars sei einer derjenigen gewesen, die von "Wurfgeschossen aus den eigenen Reihen" getroffen worden wären. Das hätten sie wohl gerne!

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  Ein Blick hinter die "Schutt-und-Asche"-Legende
Nach dem virtuellen Krawall um die Chaos-Tage 1994 gab es keinen Zweifel: Das schrie förmlich nach einer weiteren ZAP-Sonderausgabe!
Auf 60 Seiten erschien dann ein Überblick über die endlos bekloppten Medienreaktion sowie jede Menge Erlebnisberichte
. -kn-
 
 
   
 
 
 
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