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Wenn auf Chaos-Tagen der Spaß am grössten, die Party am lautesten und
die Stimmung auf dem Siedepunkt ist, spätestens dann ist auch der Moment gekommen,
wo die Spielverderber auf den Plan treten.
Getrieben von Geschäftsleuten, die um ihre Umsätze fürchten, und
von braven Bürgern, die einen Bierspritzer aufs Jacket bekommen haben, marschiert
die Armada weiß-grüner Roboter auf und die Hetzjagd auf die "Störer
der Öffentlichen Ordnung" und der "systemtreuen Bürger"
beginnt.
Manchmal erfolgreich - dann füllen sich die Knastzellen in Windeseile und
die Punks kriegen per Gummiknüppel blutige Scheitel gezogen. Manchmal aber auch
überhaupt nicht erfolgreich - dann fliegen die Steine, brennen die Barrikaden,
und aus Freude darüber, nicht vor der Polizei gewichen zu sein, muß auch
des Nachts mal ein Supermarkt dran glauben.
Gewalt mag dank der rigiden Sicherstellung deutscher Ordnungsprinzipien durch
pflichtbewußte Polizeibeamte und durch die unermüdliche Gehirnwäsche
der Medien mittlerweile in der Vorstellung der Menschen untrennbar mit Chaos-Tagen
verbunden sein.
Aber der Popanz, den sie damit aufgebaut haben, wird am Ende auf sie selbst zurückschlagen
und der Weltausstellung EXPO 2000 möglicherweise das Genick brechen...
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