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Du warnst Autofahrer vor einer
Radarfalle - und hast die Polizei
am Hals!
Du stellst als Gastwirt Tische
vor die Kneipe - und hast die polizei
am Hals!
Du grillst auf dem Balkon,
feierst eine Sommer-Party - und
hast die Polizei am Hals!
Chaoten hängen Terror-Banner
an ihre Burg ("Stört die öffentliche
Ordnung, wo Ihr sie trefft!"). Eine
Aufforderung zur Gewalt!
Wo verdammt ist hier die Polizei?
Herr Bürgermeister, Herr
Senator - reißen Sie es ab,
ersparen Sie Hamburg diese Provokation!
Rote Flora - ein BILD-Reporter
in Hamburgs Drogennest
Die rote Flora - Treffpunkt der linken Chaoten, Schaltzentrale der Krawalle. Und Hamburgs Drogen-Burg.
Ein BILD-Reporter war drin.
Ein BILD-Reporter war gestern mehrere Stunden lang in der "Roten Flora". Er sah, wie ganz offen Drogen verkauft wurden. Er sah das Elend der Süchtigen. Er sah den Dreck, der sich in den Ecken stapelte. Er hörte, wie sich Chaoten über die Hilflosigkeit des Staates lustig machten. Er hörte wie sie mit ihren Terrorerfolgen prahlten.
Ein Sandweg führt zum Hinterhof, zu einer grünen Gartenpforte. Der Reporter öffnet die Pforte und geht sieben Stufen hinauf. Und landet in einem ekelerregenden Bretterverschlag.
Der winzige Hof ist direkt angebaut an die Rückseite der Roten Flora. Eingezäunt mit verrosteten Stahlbalken, moderigen Brettern und ein paar Gitterzäunen.
Im Hof sitzen vier Chaoten. Sie sehen verwahrlost aus, trinken "Johnny Walker Red Label" aus der Flasche. Einer der Männer kommt zum Zaun, streckt seine Hände durchs Gitter. "Was willst Du hier?", fragt er. Sein Gesicht ist eingefallen und verknöchert. Seine Haare aschfahl. Auf die Finger seiner rechten Hand hat er sich die Buchstaben H-A-S-S tätowiert.
Ein BILD-Reporter zeigt ihm ein kommunistisches Flugblatt, die Eintrittskarte in die Welt der Gewalt. Der Mann öffnet den Zaun. "Wenn de kein Bulle bist, kannste reinkommen", sagt er. "Bullen mischen wir auf. Weißte ja."
Der sandige Boden ist übersät mit Scherben, Dosen, Spritzen. In den Ecken Urinpfützen. Die Mittagssonne fällt genau in den Hof. Eine beißende Wolke aus Haschisch und Hundekot.
Einer der vier Chaoten an dem Plastiktuch trägt einen schwarzen, halblangen Wollmantel mit hohem Kragen. Auf seiner Schulter kauert eine weiße Ratte. Gelegentlich kriecht sie in seinen Kragen.
Ein Jugendlicher tritt an den Zaun. Er ist vielleicht 16 oder 17, blond, ordentlich gekleidet. Er passt nicht in diese verkommene Welt.
"Was brauchst Du?", fragt der Mann mit der Ratte. "Schwarzen, 10 Gramm", sagt der Junge.
Aus einer Plastiktüte nimmt der Chaos ein kleines Päckchen, reicht es durch den Zaun. Der Junge zieht ein Bündel Zehn-Mark-Scheine aus der Tasche, gibt es dem Dealer und verschwindet.
Drogenhandel mitten im Hamburg. Der Dealer schaut zufrieden auf das Geld und nimmt einen Schluck Whiskey.
Dann betritt ein aufgedunsener Mann den Hof. Er trägt nur Jeansweste und Boxershorts. Auf seinen Armen Beulen von Fixerspritzen.
Er setzt sich auf den Stuhl neben dem BILD-Reporter und zieht ein Stilett-Messer aus der Brusttasche. Er beginnt, die Beulen an seinem Arm aufzuschneiden.
"Laß den Scheiß, Kulle", sagt der Chaot mit der HASS-Tätowierung. "Halt die Fresse", sagt Kulle und zieht gierig an seiner Zigarette.
Der Reporter verläßt den Verschlag, diesen Sumpf, in dem Drogen und Gewalt zu Hause sind...
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