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In den nächsten Tagen will eine lokale Punkrock-Band in Süddeutschland ein Lied einspielen, mit dem sie sofort indiziert wird - eine ideale Werbung für die Chaostage.
»Ich singe demnächst im Background-Chor dieser Band«, erzählte unserem Berichterstatter die junge Frau am Rande eines völlig normalen Rock-Konzertes. Leider war der Berichterstatter zu betrunken, so daß er den Namen der Punkrock-Band sofort vergessen hat.
Für ihre »Originalität« spricht aber, daß man sich ein »@«-Symbol in den Namen eingebaut hat. Damit spekuliert die Band natürlich auf zusätzliches Aufsehen. Kein schlechter Marketing-Trick also, die für den modernen Aufbruch-Charakter des Popmusik-Marktsegments Punkrock spricht.
Wenn alles richtig gut klappt, zündet die Band diese Bombe noch in diesem Monat, sprich die Diskussion über das mutmaßlich zu indizierende Stück würde auch die Diskussion über die Chaostage anheizen. Der Berichterstatter riet der jungen Frau vor dem finalen Bier noch dazu, die Band möge ihr Lied doch direkt auf den Chaostagen vorstellen; am besten auf dem Parkplatz vor dem Expo-Gelände. Größeres Aufsehen könne man am ersten August-Wochenende wohl kaum erreichen.
Peter Pank, derzeit Heidelberg
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