Letzte Änderung: November 22 2005 13:32:16. - 625 Seiten archiviert
Home Aktuelles Newsbereich: Chaos gegen Ordnung
 
Das allerletzte...
 
Animal Peace für Hannover?
In Karlsruhe haben wir derzeit eine britische Aktivistin von Animal Peace zu Besuch. Wir haben sie gefragt, was denn in England über die Chaostage von Hannover so erzählt wird. (Mehr...)
Klaus N. Frick, Karlsruhe
23.07.2000, 14:10 Uhr
Chaos in der U-Bahn
Berlin: Was raucht und qualmt und riecht nach Muff? - Richtig, die Untergrundbahn. Seit einigen Wochen hat das Chaos den Untergrund vollkommen unter Kontrolle, ständig kommt es zu Verspätungen, Selbstmörder haben das Werfen vor einen fahrenden Zug wiederentdeckt und schier pausenlos fängt es aus unerfindlichen Gründen zu brennen an... Bestürzt und besorgt werden wir Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
Felix Gerbrod, Berlin
19.07.2000, 21:29 Uhr
Alles sicher in Hannover
Waehrend die Expo ein immer groesseres Finanzloch in die Kassen von Bund und Laendern reisst - derzeitige Schaetzungen liegen bei einer Milliarde DM, Tendenz steigend- ist zumindest die Sicherheit der Stadt Hannover ungefaehrdet.
Der BGS fliegt staendig mit Hubschraubern alle Bahnstrecken ab und kann aus den Hightechhelicop-Maschinen bereits aus fuenf Kilometern Entfernung verdaechtige Personengruppen oder Viehherden beobachten! Mit den leistungsstarken Waermebildkameras an Bord laesst sich sogar ein Handy im Dunkeln aufspueren!!
Sicher ist sicher.

Dr.Bendersen, Liechtenstein
17.07.2000, 10:08 Uhr
Arbeitgeber zahlen fuer Chaos-tage.de
Wie ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums soeben mitteilte, haben Surfer, die taeglich vom Arbeitsplatz bei Chaos-tage.de und anderen Internetangeboten vorbeisurfen, keinerlei Forderungen ihrer Arbeitgeber zu befuerchten, da "es fuer die Entwicklung dieses Zukunftsmarktes von entscheidender Bedeutung ist, dass die Initiativen von Unternehmen, die Mitarbeiter an diese Technologien heran zu fuehren, nicht behindert werden."
Besuchen Sie uns also auch morgen wieder sorglos vom Arbeitsplatz aus.
Dr.Bendersen, Liechtenstein
17.07.2000, 10:03 Uhr
Göttingen: 20 Neonazis an der Stadtgrenze verhaftet- Kundgebung am Marktplatz
An allen Einfallsstraßen in Göttingen hat die Polizei Straßensperren erichtet und kontrollierte Auto für Auto. Dabei wurden ca. 20 Neo-Nazis festgenommen, die wohl noch nichts von dem Verbot des NPD-Aufmarsches gehört hatten. (Mehr...)
einer von Stay Punk Radio, Göttingen
15.07.2000, 18:19 Uhr
Bremen vs. Hannover
Der ständige Konkurrenzkampf zwischen den beiden Chaos-Metropolen. Insiderwissen über die Szene.
Manuel L. Homeyer, Bremen
15.07.2000, 16:57 Uhr
Band will auf den Index
In den nächsten Tagen will eine lokale Punkrock-Band in Süddeutschland ein Lied einspielen, mit dem sie sofort indiziert wird - eine ideale Werbung für die Chaostage. (Mehr...)
Peter Pank, derzeit Heidelberg
15.07.2000, 11:50 Uhr
NPD- Aufmarsch in Göttingen verboten!
Wie soeben bekannt wurde, ist die NPD- Demonstration in der letzten Instanz durch das Bundesverfassungsgericht verboten worden. Damit scheiterte die NPD schon zum vierten mal vor Gericht und kann auch diesesmal keinen Aufmarsch in Göttingen durchführen. (Mehr...)
einer von Stay Punk Radio, Göttingen
14.07.2000, 18:14 Uhr
Schlechte Stimmung
Das andauernde Regenwetter in Süddeutschland hat in Karlsruhe einigen Leuten die Stimmung versaut: Radikale Punks wollten auf dem legendären »Fest« herausfinden, wie man in einer Men-schenmenge unauffällig untertaucht. (Mehr...)
Klaus N. Frick, Kalsruhe
14.07.2000, 17:26 Uhr
Neue Chaoten-Waffe macht Baseball-Schläger Konkurrenz
Mit dem Baseballschläger durch unsere Städte ziehen, ist etwas, was stets unangenehm auffällt. Mit einer Croquet-Ausrüstung hingegen, gepaart mit noblem britischen Outfit, lassen sich auch heute noch dichte Fahndungsnetzee durchqueren und aufwendige Leibesvisitationen schadlos überstehen. (Mehr...)
, ludwigshafen
13.07.2000, 18:04 Uhr
Christliche Chaostage legen vor
Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, legen die christlichen Chaostage in Irland eine beachtliche Zwischenbilanz vor. Die "alljährlichen Feierlichkeiten haben ihren Höhepunkt erreicht" heisst es. In den letzten 9 Tagen wurden 130 Häuser und 350 Autos beschädigt, dazu wurden 300 Molotow-Cocktail-Angriffe gezählt.
Noch unklar ist, ob und wie Hannovers Christen diese Bilanz übertreffen wollen.
, Bremen
13.07.2000, 11:02 Uhr
Verein zur Verhinderung der Chaostage hält Kundgebung in Hannover ab
Passanten spenden Beifall bei Redebeiträgen gegen die Chaostage (Mehr...)
guenter schwagalla, Hannover
08.07.2000, 17:24 Uhr
Achtung, Achtung! Chaoswochenende in Berlin!
Zur Stunde fallen zehntausende Asoziale in unsere bundesdeutsche Hauptstadt Berlin ein!
- Verkehr zusammengebrochen - Pöbeleien, Drogenexzesse, Gewalt - Sicherheitsapparat sichtlich überfordert -
Wie war es möglich, daß offenbar alle Vorzeichen dieses Wahnsinns übersehen werden konnten?!? (Mehr...)
08.07.2000, 08:01 Uhr
FIFA plant Chaos Tage 2006!
Millionen deutscher, französischer, englischer und belgischer Hooligans werden sich ab heute fit machen für die WM in 6 Jahren. Damit holt die FIFA die Chaos-Tage aus ihrer Isolation in Hannover und wird sie flächendeckend über Deutschland verteilen. (Mehr...)
Manuel L.Homeyer, Bremen
07.07.2000, 21:42 Uhr
Danke, Ernst-Haugust!
Der Startschuss für das größte Sommerevent, daß Hannover seit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Adolf Hitler gesehn hat, ist gefallen! (Mehr...)
18.06.2000, 15:23 Uhr
Neue Polizeiübergriffe im Berliner Mauerpark!
Im Berliner Mauerpark (Nähe U-Bahnhof Senefelder Platz) hat es in der Nacht zu Freitag einen neuen Polizeieinsatz gegen einige hundert Jugendliche gegeben. Die BeamtInnen rückten mit einem Großaufgebot an, da Ausschreitungen offenbar für möglich gehalten wurden. (Mehr...)
Klaus Riemer, Berlin
05.05.2000, 07:44 Uhr
Schanzenviertel - Impressionen
Folgende Eindrücke eines interessieren Beobachters der Vorgänge im Schanzenviertel in der Walpurgisnacht erreichten uns per E-Mail... (Mehr...)
Karl Nagel, Hamburg
02.05.2000, 20:54 Uhr
Spiel, Spannung und verdammt gute Fotomotive
Der 1. Mai ist vorbei. Wie in den letzten Jahren hat das Deeskalationskonzept der Polizei genau bis zum Einbruch der Dunkelheit bestens funktioniert... (Mehr...)
Felix Gerbrod, Berlin
02.05.2000, 19:46 Uhr
Felix rennt...
- wie unser Mitarbeiter Felix Gerbrod den Tag verbrachte -
Aufatmen in der Redaktion: Nachdem der Kontakt zu unserem Berlin-Korrespondenten Felix Gerbrod um vier Uhr nachts abgerissen war und wir schon das Schlimmste vermuteten, hat er sich soeben überraschend mit einem langen Bericht zurückgemeldet. Erfahren Sie in einer detailliert und persönlich gehaltenen Reportage, wie Felix Gerbrodt fast ununterbrochen auf den Beinen war, um Sie, liebe Leser, ständig auf dem Laufenden zu halten... (Mehr...)
Felix Gebrod, Berlin
02.05.2000, 19:25 Uhr
BILD - die Zeitung der Dichter und Denker...
Ein Textausschnitt zu den Auseinandersetzungen im Schanzenviertel (Ausgabe vom 2. Mai 2000). Zum Vergleich mit der Berichterstattung auf dieser Website. (Mehr...)
Karl Nagel, Hamburg
02.05.2000, 16:25 Uhr
Lage beruhigt sich
+++ Die Polizei hat die Lage wieder unter Kontrolle +++ Vereinzelt werden noch kleinere Einsätze gefahren +++ Die Friedrichstraße wird immer noch von einigen Einheiten bewacht
Berlin
02.05.2000, 02:56 Uhr
Noch immer Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten
Im Bereich Görlitzer Bahnhof finden zur Zeit immer noch kleinere Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstrantengruppen von bis zu 50 Personen statt. Es steht zu erwarten, daß sich die Lage erst in den frühen Morgenstunden beruhigen wird. Der Bezirk Kreuzberg ist nach Friedrichshain und Mitte von der Polizei hermetisch abgeriegelt. Nur in Richtung Mehringdamm/U Bahnhof Hallesches Tor ist ein Durchkommen möglich.
Berlin
02.05.2000, 00:24 Uhr
Ausschreitungen in ganz Kreuzberg
22:35 In ganz Kreuzberg (SO36) kommt es zu massiven Ausschreitungen, in der Skalitzer Str., am Kottbusser Tor, am Görlitzer Bahnhof, am Oranienplatz werden Polizeifahrzeuge mit Steinhageln eingedeckt, die Sparkasse am Kottbuser Tor wurde zerstört, Schaufensterscheiben, Telefonzellen, und Bushaltestellen liegen in Scherben, an mehreren Orten brennen Barrikaden (am Oranienplatz über 2 Meter hoch). Die Polizei setzt Wasserwerfer, Räumfahrzeuge und Tränengas ein. Ein Ende der Ausschreitungen scheint nicht in Sicht.
Berlin
01.05.2000, 22:55 Uhr
"Revolutionäre 1.Mai-Demonstration" von Polizei mit hartem Einsatz auseinandergetrieben
Nach heftigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten hat die "Revolutionäre 1.Mai-Demonstration" ein frühes Ende gefunden. Es ist aber nicht anzunehmen, daß damit eine ruhige Nacht verbunden sein könnte. (Mehr...)
redaktionelle Zusammenfassung, 01.05.2000, 22:26 Uhr
Oranienstraße geräumt
21:20 Die Oranienstraße ist wieder frei, die Demonstranten sind in alle Himmelsrichtungen zerstreut, oder verhaftet +++ Oranienplatz immernoch von starken Polizeieinheiten gesichert +++ Polizei zieht Richtung Görlitzer Bahnhof ab.
Berlin
01.05.2000, 21:25 Uhr
Oranienstraßen Kessel aufgelöst
21:05 Die Adalbertstraße wurde von der Polizei wieder freigegeben, der Kessel ist aufgelöst +++ Die Demonstranten rücken Richtung Oranienplatz vor +++ N-TV bringt erste "Live" Bilder von den Ausschreitungen am Oranienplatz
Berlin
01.05.2000, 21:13 Uhr
Noch ca. 150 Demonstranten eingekesselt
21:00 Zwischen Oranienplatz und Adalbertstraße werden noch ca. 150 Demonstranten in einem dreigeteilten Kessel festgehalten +++ Es wird von heftigem Knüppeleinsatz berichtet.
Berlin
01.05.2000, 21:09 Uhr
Kottbusser Tor/Oranienstr. abgeriegelt
Mit massiven Wasserwerfereinsätzen hat die Polizei die Demonstration auseinandergetrieben. Dieser Erfolg ist jedoch von zweifelhafter Qualität weil sich nun Tausende in kleineren Gruppen durch die Straßen bewegen und sich mit der Polizei ständig schwere Auseinandersetzungen liefern. Die Polizei versucht daher das Kreuzberg Zentrum abzuriegeln, um die Krawalle einzugrenzen.
Karl Nagel, Hamburg
01.05.2000, 20:56 Uhr
Festnahmen und Barrikade gelöscht
20:50 Polizei dringt mit Räumpanzer zur Barrikade vor, nach kurzem Kampf wird die Barri gelöscht +++ Es kommt zu Festnahmen, die Festgenommenen werden in Hauseingänge gezerrt.
Berlin
01.05.2000, 20:55 Uhr
Erste Barrikaden werden gebaut
20:47 Erste Barrikaden werden auf der Oranienstaße (ca. Höhe Oranienplatz) errichtet und in Brand gesteckt
Berlin
01.05.2000, 20:50 Uhr
Polizeikessel in der Oranienstraße
20:45 Die Polizei schließt ca. 500 Demonstranten zwischen Adalbertstraße und Oranienplatz auf der Oranienstraße ein
Berlin
01.05.2000, 20:48 Uhr
Oranienplatz heiß umkämpft
20:42 Der Oranienplatz ist von ca. 10 Wasserwerfern und Unmengen Polizisten besetzt +++ Trotzdem versuchen die Demonstranten zum Oranienplatz vorzudringen
Berlin
01.05.2000, 20:47 Uhr
Wegen Krawallen Demonstration für beendet erklärt
Nach sich ständig verstärkenden Auseinandersetzungen, bei denen die Polizei u.a. in der Oranienstr. versuchte, die Demo in zwei Teile zu spalten und dabei zurückgeschlagen wurden, mußte die Demonstration seitens des Veranstalters für aufgelöst erklärt werden. Die Auseinandersetzungen gehen aber weiter.
Karl Nagel, Hamburg
01.05.2000, 20:45 Uhr
Demo wird Richtung Adalbertstrasse zurückgedrängt
20:40 Berichterstatter von Stein am Fuß getroffen, aber wohl auf +++ Massiver Wasserwerfereinsatz am Oranienplatz +++ Demo wird in Richtung Adalbertstraße / Kottbusser Tor zurückgedrängt
Berlin
01.05.2000, 20:43 Uhr
Steinwürfe und Knüppelfrei in der Oranienstraße/Oranienplatz
20:34 An der Ecke Oranienstraße/Oranienplatz (Kreuzberg) kommt es zu Stein, Stuhl, Flaschenwürfen! +++ Polizei gibt "Knüppel frei" +++ Straßenschlacht in vollem Gange +++ Kontakt mit Berichterstatter abgebrochen...
Berlin
01.05.2000, 20:40 Uhr
Lagebericht I
20:00 In einem Redebeitrag kündigte die AntiFa an die EXPO eröffnung zu verhindern +++ Laut Veranstalter 20.000 - 25.000 Teilnehmer auf der Demo +++ Wasserwerfer wurden wieder zurückgezogen +++ Immernoch unablässiges Hubschraubergeratter über Kreuzberg
Berlin
01.05.2000, 20:01 Uhr
Erste Zusammenstöße II
19:40 Trotz auffahrens von Wasserwerfern scheint sich die Lage (kurzfristig) wieder zu beruhigen, das ganze Gebiet zwischen Görlitzer Park und Kottbusser Tor wird ständig von Hubschraubern beobachtet (gefilmt)
Berlin
01.05.2000, 19:42 Uhr
Erste Zusammenstöße
19:35 Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei am Görlitzer Park (Kreuzberg) +++ Teilnehmerzahl der Demo auf ca. 10.000 gestiegen +++ Erste Steinwürfe am Görlitzer Park (Kreuzberg) +++ Die Riots beginnen?!
Berlin
01.05.2000, 19:37 Uhr
Demonstrationszug hat sich in Bewegung gesetzt
Nach dem Abschluß der Auftaktkundgebung zur "Revolutionären 1. Mai-Demonstation" hat sich ein Demonstrationszug in Bewegung gesetzt. Die uns übermittelten Angaben über die Teilnehmer an der Kundgebung schwanken zwischen 3000 und 8000.
Auf der Kundgebung war in einem Redebeitrag der "Antifaschistischen Aktion" erhebliche Selbstkritik geübt worden. Nach dem Niedergang des Sozialismus seien die alten Sicherheiten verschwunden, was aber für die Linke auch die Chance zu einem Neuanfang sei. Der alte revolutionäre Klassenkampf wurde als nicht praktikabel bezeichnet, weil es keine Möglichkeit der Solidarisierung von Arbeitern mit Randgruppen wie Punks, Schwulen etc. gäbe. Jutta Dittfurth zeigte sich in einer anderen Rede enttäuscht von der rot-grünen Regierung, insbesonders von der Atompolitik.
Mit dem Beginn des Demonstrationszuges haben die bislang nicht ungewöhnlch massiert auftretenden Polizisten ihre Helme aufgezogen, die Deeskalationsgruppe der Polizei hat sich zurückgezogen.
Interessantes Detail am Rande: Ein in dieser Woche gegründeter "Verein zur Verhinderung von Chaos-Tagen" zeigt Präsenz auf der Demonstration.
Felix Gerbrod, Berlin
01.05.2000, 19:16 Uhr
"Revolutionäre 1. Mai-Demonstation" hat begonnen
Am Oranienplatz hat die Auftaktkundgebung zur "Revolutionären 1. Mai-Demonstation" begonnen, zu der sich bislang etwa 4500 Leute eingefunden haben. Der Anmelder der Kundgebung wurde kurz vorher von der Polizei festgenommen, dann aber wieder freigelassen. Zwei Lautsprecherwagen wurden beschlagnahmt.
Davor war die von einer maoistischen Splittergruppe angemeldete separate Mai-Kundgebung ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen.
Momentan kündigt sich ein Gewitter an; erste Regentropfen fallen, entfernter Donner ist zu hören.
Berlin
01.05.2000, 18:16 Uhr
NPD-Kundgebung beendet - Wie geht es in Kreuzberg weiter?
Nach dem Ende der NPD-Kundgebung vor gut einer Stunde beginnt nun das Warten auf den Beginn der "Revolutionären 1.Mai-Demonstration in Kreuzberg und ob die Demonstration tatsächlich auf der erlaubten Route bleibt oder einen militanten Durchbruch nach Berlin-Mitte erzwingt. (Mehr...)
01.05.2000, 17:14 Uhr
Neue Demonstration in Hamburg
Nach den Auseinandersetzungen im Hamburger Schanzenviertel letzte Nacht und der darauffolgenden Massenfestnahme von Besuchern der "Roten Flora"wurde aus diesem Anlaß um 17.00 Uhr eine Pressekonferenz in der "Roten Flora" sowie um 18.00 Uhr eine Demonstration vor dem Zentrum angekündigt.
Karl Nagel, Hamburg
01.05.2000, 16:28 Uhr
Spontandemo in Hellersdorf?
Im Rahmen der Proteste gegen die NPD-Kundgebung in Hellersdorf ist es bislang nur zu kleineren Handgreiflichekeiten zwischen Gegendemonstranten und Polizei gekommen. Bislang gab es 70 Festnahmen. Zur Zeit gibt es das Gerücht, die Polizei wolle eine Spontandemonstration in der Riesdaer Str (U-Bahnhof Hellersdorf) tolerieren.
Ansonsten wuchern die Spekulationen, was nach dem Ende der NPD-Kundgebung geschehen mag. Da man beobachtet haben will, daß die NPD-Anhänger mit Privat-Pkws und nicht mit Bussen (wie sonst bei derartigen Veranstaltungen üblich) angereist sind, werden weitere NPD-Aktionen im Laufe des Tages für möglich gehalten. Andere Beobachter schließen dies aus, weil die NPD stets danach trachte, einen legalen Rahmen zu erhalten.

Ferner wurde von Funkproblemen der Polizei berichtet. Das Funknetz der Polizei sei zur Zeit so überlastet, daß sich insbesondere die Kommunikation zwischen Kreuzberg und Hellersdorf sehr schwierig gestalte.
Ob an dieser Information etwas dran ist, war für uns nicht nachprüfbar.
Hamburg
01.05.2000, 14:49 Uhr

NPD-Kundgebungen nicht nur in Berlin
Während in Berlin die NPD-Kundgebung mit rund 500 Teilnehmern unter starkem Polizeischutz mehr oder weniger ungestört verläuft, gibt es gleichzeitig auch in Dresden und Grimma Maikundgebungen der NPD. In Grimma haben sich 200 NPD-Anhänger versammelt, während gleichzeitig 500 Gegendemonstranten durch die Stadt ziehen. In Dresden haben sind rund 300 Rechtsextreme zu einer Demonnstration eingefunden, deren Route nur einige hundert Meter an der offziellen DGB-Kundbeung verläuft.
Karl Nagel, Hamburg
01.05.2000, 14:15 Uhr
NPD-Kundgebung hat begonnen - Starke Kontrollen überall
Die NPD-Kundgebung hat mit rund 500 Teilnehmern in Hellersdorf begonnen. Es gab bereits massive Festnahmen von Gegendemonstranten im Vorfeld; immer wieder wird uns von neuen Festnahmen berichtet. Obwohl sich anscheinend mehrere Hundert NPD-Gegner im Hellersdorfer Umfeld aufhalten, ist es dennoch so bislang nicht zu einer Gegendemonstration gekommen.

Auch in Kreuzberg gibt es in Zusammenhang mit der Mai-Demo einer maoistischen Splittergruppen an und um den Oranienplatz herum ungewöhnlich starke Kontrollen. Zur Zeit halten sich hier etwa 700 Demonstranten auf.

Auf dem Straßenfest der PDS am Mariannenplatz herrscht unter den rund 400 Gästen ansonsten gute Laune.

Mittlerweile hat es angefangen, zu regnen.
Berlin
01.05.2000, 13:27 Uhr

12 verletzte Polizisten und 100 Festnahmen bei Krawallen im Hamburger Schanzenviertel - Vorboten für Berlin?
Bei den Straßenschlachten im Hamburger Schanzenviertel hat es neben Schäden an Banken und Geschäften auch 16 verletzte Polizisten gegeben. Nach der anschließenden Umstellung der "Roten Flora" drang die Polizei in das Zentrum ein und nahm 100 Personen fest, die sich dort aufgehalten hatten. Angeblich waren sie nach den Krawallen in das Gebäude geflüchet. (Mehr...)
Karl Nagel, Hamburg
01.05.2000, 12:14 Uhr
Hellersdorf hermetisch abgeriegelt
Zur Zeit wird Hellersdorf hermetisch von enorm starken Polizeikräften abgeriegelt. Sehr viele Polizeifahrzeuge sind unterwegs, darunter auch Wasserwerfer. Das PDS-Straßenfest eine U-Bahn von der NPD-Kundgebung entfernt kann praktisch nicht stattfinden, weil die Polizei niemanden durchläßt. Es gab bereits mehrere Festnahmen, u.a. wegen des Tragens von Schuhen mit Stahlkappen und eines T-Shirts mit der Aufschrift "Polizei".
Berlin
01.05.2000, 11:58 Uhr
Friedliches Ende der Walpurgisnacht
Folgender Bericht wurde uns soeben von einem freien Mitarbeiter aus Berlin übermittelt: (Mehr...)
Hamburg
01.05.2000, 07:45 Uhr
Polizei dringt in ROTE FLORA ein!
Soeben dringt ein Sondereinsatzkommando der Polizei in die ROTE FLORA ein. Die Menge ruf: "Haut ab!". Eine Durchsage der Polizei: "Bleiben Sie friedlich! Sollten Gegenstände aus Ihren Reihen gegen uns geworfen werden, werden ohne weitere Vorwarnung Gewaltmittel gegen Sie eingesetzt!"
Karl Nagel, Hamburg
01.05.2000, 07:0-1 Uhr
Stürmt die Polizei die Rote Flora?
Zur Zeit zeichnet sich eine gewaltsame Räumung der Roten Fora durch die Polizei ab. Bereits gegen 6:30 Uhr forderte die Polizei die Abgeordneten der Regenbogen-Fraktion der Hamburger Bürgerschaft (wegen Jugoslawien-Krieg aus den Grünen ausgetrete Abgeordnete), die sich in Verhandlungen mit den in der FLora befindlichen Personen befinden, auf, das Gebäude zu verlassen. Um 6:45 wurden auch alle anderen Personen aufgefordert, die Flora zu verlassen. Kommt es nun zu einer Räumung des Gebäudes?
Karl Nagel, Hamburg
01.05.2000, 06:51 Uhr
Krawalle in Hamburg / "Rote Flora" umstellt
Wie von der Redaktion bereits im Vorfeld befürchtet, ist es am Vorabend des 1. Mai nicht in Berlin, sondern im Hamburger Schanzenviertel zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und linken Randalierern gekommen. (Mehr...)
Karl Nagel, Hamburg
01.05.2000, 06:30 Uhr
Lagebericht 19 Uhr

Nachdem ein Platzregen heute nachmittag das Polizeifest am Kollwitzplatz buchstäblich ins Wasser fallen ließ, halten sich dort neben etwa 50 Besuchern fast ausschließlich Beamte in Uniform und Zivil auf.
Desweilen sammeln sich in den diversen Szenekniepen Krezzbergs Autonome. Selbst das gewöhnlicherweise nicht von potentiell Gewaltbereiten frequentierte MORENA ist zu einem Sammelpunkt linker Chaoten geworden. Die Kombination aus Langeweile, Alkohol und schlechtem Wetter hat schon in der Vergangenheuit des öfteren für diverse Blitzeinschläge gesorgt. Es ist durchaus möglich, daß sich fast schon traditionellen Auseinandersetzungen zur Walpurgisnacht dieses Jahr vom Prenzlauer Berg nach Kreuzberg verlagern könnten.
Berlin
30.04.2000, 19:11 Uhr

Scharfe Waffen nicht nur in Polizeihänden?
Laut einem Bericht der "Welt am Sonntag" geht Berlins Innensenator Eckart Werthebach davon aus, daß von seiten der Autonomen bei den morgigen Aktionen und Demonstrationen mit scharfen Waffen zu rechnen sei. Belege dafür nannte er nicht.
Die Berliner Sicherheitsbehörden rechnen ansonsten damit, daß sich weder Rechte noch Linke an die Verbote und Auflagen halten werden und man daher Straßenschlachten in den Bezirken Mitte, Kreuzberg und Hellersdorf erwarte.
Slogans aus der linken Szene ließen darauf schließen, daß ein Angriff auf das provisorische Kanzleramt am Schlossplatz geplant sei.. Weiter Angriffsziele seien Friedrichstraße, Unter den Linden und Gendarmenmarkt. 700 Polizisten stünden für die den Schutz der CDU-Zentrale und die Privatwohnungen von Politikern wie Altkanzler Helmut Kohl zur Verfügung.
Währenddessen sind die Veranstalter der "Revolutionären 1.Mai-Demonstration" mit einem Eilantrang beim Bundesverfassungsgericht gescheitert. Die erlaubte Demonstrationsroute bleibt daher auf Kreuzberg beschränkt und darf nicht zum Bezirk Mitte führen. Erhebliche Ausschreitungen seien sonst zu befürchten.
Karl Nagel, Hamburg
30.04.2000, 17:53 Uhr
Jetzt auch Gefahr für Hamburg?!
Während alle Welt nach Berlin blickt, droht nun auch Gefahr für die Hansestadt Hamburg! Während Verrückte Handgranaten in Prominenten-Discos zünden und ein Grossteil der Polizeibeamten Hamburgs zwecks Amtshilfe in der Bundeshauptstadt weilen, machen Chaoten via so genannter Spuckis (mit Speichel verklebbaren Aufklebern) mobil für eine "Scherbendemo durch die Marktstrasse am 1. Mai". Damit könnte in dem bei jugendlichen Touristen und Werbern beliebten Karolinenviertel eine bisher noch nie dagewesene Situation entstehen, da die hier angesiedelten Szenehändler, die gerne mit dem ein oder anderen staatsfeindlich bedruckten T-Shirt handeln, die Polizei um den Schutz ihrer Schaufensterscheiben bitten müsste.
dr.bendersen, zZt Hamburg
30.04.2000, 17:52 Uhr
Am Abend der Walpurgisnacht
Folgende Nachricht fischten wir gerade aus dem Internet:
"Hunderte AnarchistInnen, Zecken, Punx usw... im Mauerpark versammelt - etliche Lagerfeuer - Polizei hält sich vorerst zurück - dazwischen derzeit noch unangetastet Bretter und Gerüst der Bühne, auf der morgen das Bullenkonzert stattfinden soll - in der Luft ein Hauch von Benzin - Die Party kann beginnen!!!
Karl Nagel, Hamburg
30.04.2000, 16:35 Uhr
NPD-Demo mit großer Beteiligung?
Die NPD-Demonstration in Berlin-Hellersdorf scheint sich zum Sammelpunkt für mehr und mehr Rechtsextremisdten aus dem ganzen Bundesgebiet zu entwickeln. Da in den meisten Ort die NPD-Veranstaltungen verboten wurden, jedoch heute das Oberverwaltungsgericht endgültig entschied, die Berliner Demonstration unter Auflagen zugenehigen, werde nun nach Angaben eines Sprechers von von Berlins Innensenator Eckart Werthebach (CDU) insbesondere in Nord- und Westdeutschland für den Aufmarsch im mobilisiert. Deshalb werde sich die zunächst angenommene Teilnehmerzahl von 500 wohl verdoppeln.
Felix Gerbrod, Berlin
30.04.2000, 16:29 Uhr
Interview: "Es wird krachen ohne Ende!"
Fragen an ein Mitglied der autonomen Szene, gestellt von Felig Gerbrod

Der Redaktion ist es gelungen, ein Mitglied der autonomen Szene zu einem Interview zu bewegen. Wir sprachen mit ihm über seine Beweggründe für die Teilnahme an der "Revolutionären 1. Mai Demonstration".

(Mehr...)
Felix Gerbrod, Berlin
30.04.2000, 16:18 Uhr

Veranstaltungen an Walpurgisnacht
In der Nacht zum ersten Mai geht es heiß her in der Innenstadt:
In Kreuzberg feiern die "Autonomen Frauen" die Walpurgisnacht. Sie treffen sich um 18.00 Uhr am Hermannplatz.
Im Prenzlauer Berg findet ab 15 Uhr ein Rockkonzert statt, bei dem die Polizei involviert ist.
In Mitte am Roten Rathaus lädt der DGB zum Tanz in den Mai ein. Um 15 Uhr ist dort Treffpunkt.
Felix Gerbrod, Berlin
30.04.2000, 13:08 Uhr
Autonome doch in Mitte?
Die Veranstalter haben gegen das Verbot des Marsches durch Mitte vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt. Damit könnte das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes aufgehoben werden, das die Demoroute auf Kreuzberg mit der Begründung beschränkte, in Mitte seien schwere Ausschreitungen zu befürchten. Warum dies in Kreuzberg nicht der Fall sein sollte wurde nicht im Urteil bekannt.
Felix Gerbrod, Berlin
30.04.2000, 13:02 Uhr
Mai-Veranstaltungen von "Sex ist auch Arbeit" bis zu "Golfen statt Sozialismus"
Zu Walpurgisnacht und am Tag der Arbeit sind 65 verschiedene Demonstrationen und Veranstaltungen angemeldet. (Mehr...)
Felix Gerbrod, Berlin
30.04.2000, 03:42 Uhr
1. Mai: Befürchtungen im Vorfeld
Die "Revolutionäre 1. Mai Demonstration" in Berlin wird auf eine kurze Route in Kreuzberg beschränkt bleiben. In der letzten Instanz wurde der Marsch durch Berlin-Mitte über die Friedrichstraße zum Hackeschen Markt verboten. Trotz Verbot will die Antifaschistische Aktion Berlin (AAB) über die ursprüngliche Route marschieren. (Mehr...)
Felix Gerbrod, Berlin
29.04.2000, 21:38 Uhr
NPD-Kundgebung genehmigt
Die NPD-Demonstration in Berlin-Hellersdorf am 1. Mai wurde vom Verwaltungsgericht mit Auflagen genehmigt. Das Verbot wurde aufgehoben, da das eseinen unverhältnismäßigen Eingriff in die Grundrechte der Verantalter darstelle. (Mehr...)
Felix Gerbrod, Berlin
29.04.2000, 21:37 Uhr
"Nein heißt Nein!"-Demo in Kreuzberg
Auch der heutige Tag steht ganz im Zeichen von Demonstrationen. Gegen die Lage der politischen Gefangenen in der Türkei fand heute zwischen 13 und 17 Uhr in Berlin-Kreuzberg eine Demonstration statt, bei der einge hundert Teilnehmer anwesend waren. Die Demonstration verlief bis auf kleinere Zwischenfälle weitgehend friedlich. Zur Zeit findet in Kreuzberg eine weitere Kundgebung unter dem Motto "Nein heißt Nein" statt, bei der gegen sexuelle Übergriffe gegen Frauen protestiert werden soll. Erkenntnisse über den Ausgang dieser Kundgebung liegen zur Zeit noch nicht vor.
Felix Gerbrod, Berlin
29.04.2000, 21:34 Uhr
 
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