| Die Einreise
zum Europameisterschaftsspiel Deutschland
gegen Rumänien am 12. Juni in
Lüttich bereitete auch erlebnisorientierten
Sportfans sowie registrierten Gewalttätern
keinerlei Probleme. An so gut wie
allen Grenzübergängen, auch
an Autobahnen gab es - trotz anderslautender
Meldungen - so gut wie keine Kontrollen.
Die Ausnahme war Aachen.
Auf keinem passierten Parkplatz
oder der Straße selbst wurden
Kontrollpunkte oder Stichproben
beobachtet. In Lüttich selbst
waren so gut wie keine Cops oder
gar Robocops in der Stadt/Altstadt
zu sehen. Die anreisenden Fußballfanatiker
wurdern auf abgelegene Parkplätze
geleitet und von dort mit Transitbussen
zum Stadion gebracht.
Das in den Medien verbreitete
Bild der totalen Überwachung
und massiven Polizeipräsenz
entsprach in Lüttich in keinster
Weise der Realität. Dies wird
sich wohl auch bis zum Samstag nicht
ändern.
Wenn es sich herumspricht, wie
leicht man trotz allem nach Belgien
gelangen kann, könnte es dort
beim Spiel England-Deutschland in
Charleroi zu den befürchteten
schweren Ausschreitungen kommen.
Ein Zeuge Jeboas
Südwestdeutschland
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