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In einer Sonderausgabe des Magazins PLASTIC BOMB - versehen mit dem beziehungsreichen Titel "Die letzten Tage von Hannover" - wird anhand schlüssiger Beweisführung belegt, weshalb der Abriß Hannovers quasi feststeht. Das 32seitige Heft im DIN A3-Format, das am kommenden Donnerstag mit einer Startauflage von 2000 Exemplaren erscheint, widmet sich ausschließlich dem Phänomen Chaos-Tage und präsentiert hier jede Menge Fakten, Analysen und historische Hintergründe. Die Zusammenstellung des Inhalts erfolgte durch Mitarbeiter von www.chaos-Tage.de.
Es ist zum Preis von 5,-DM & 3,-DM Porto (in Bar, Briefmarken oder Einzugsermächtigung zum Konto) zu beziehen von:
Plastic Bomb, Postfach 100205, 47002 Duisburg, Fax.: 0203-734288, e-mail: info@plastic-bomb.de
Wir haben für Sie einige
Seiten von DIE LETZTEN TAGE VON
HANNOVER auf einer speziellen
Page zusammengestellt, damit
Sie sich schon einmal einen ersten
Eindruck verschaffen können.
Nachfolgend ein Textausschnitt von Seite 3 des Heftes:
KEINE VERARSCHUNG? MUSS HANNOVER WIRLICH UNTERGEHEN?
Nein, alles spricht dafür, daß die niedersächsische Landeshauptstadt diesen Sommer nicht überlebt.
Die Belege für diese Annahme sind nicht von der Hand zu weisen:
Die mit der Weltausstellung EXPO 2000 verknüpften „offiziellen“, weil staatlich gelenkten Chaos-Tage werden Hannover in eine Chaos-Zentrale ganz anderer Art verwandeln. Ein Planungs- und Finanzchaos ohnegleichen, Hunderttausende Expo-Besucher, die nicht nur über die EXPO sondern auch über die Schnellstraßen, Kioske und Saunatreffs herfallen und dem armen Hannoveranern die Parkplätze und -bänke wegnehmen werden, eine Armada von grünen Ninja-Robotern, die über Monate hinweg ein rigides Polizeiregiment errichten werden, allein dies sind schon genug Gründe, die einen Abriß Hannovers mit dem Ende der Weltausstellung erwarten lassen.
Und dann natürlich die „echten“ Chaos-Tage: das traditionsreiche Punk-Treffen, das schon lange keines mehr ist, weil das Chaos auch für viele andere Zeitgenossen ungemein attraktiv ist.
Und haben die Medien nicht immer wieder heraufbeschworen, Chaos-Tage seien der Anlaß, Hannover „in Schutt und Asche zu legen“?
Der ernstzunehmendste Hinweis aber kommt aus der Esoterikerszene. Man hat hier nämlich nachgewiesen, daß es sich bei den Chaos-Tagen um eine Verschwörung von Illuminaten und anderen negativen Kräften handelt. Die Erklärung ist einleuchtend: Alle wichtigen Ereignisse im Zusammenhang mit Chaos-Tagen bilden sich aus Kombinationen der Zahlen DREI und SECHS, wobei die Kombination beider Zahlen die bekannte 666 ergibt - das Symbol des Bösen!
So erschien am 1. Dezember 1982 ein Flugblatt, das verkündete: „Noch 18 Tage bis zum Untergang Hannovers!“. Auf der einen Seite ist die Zahl 18 nichts anderes als die Multiplikation von 3 und 6, auf der anderen Seite aber entspricht das Wort „Tage“ einer Summe von 33, wenn man die Buchstaben in Zahlen umwandelt! Nun ist es aber so, daß da Wort „Jahre“ EBENFALLS die Summe von 33 ergibt!
Was bedeutet das? Nun, wenn hier nachweislich „Tage“ austauschbar mit „Jahre“ ist, dann könnte hier genauso stehen: „Noch 18 JAHRE bis zum Untergang Hannovers!“ Und das wiederum entspricht dem Jahr 2000, jenem magischen Jahr, in dem wir uns nun befinden und in dem EXPO 2000 und Chaos-Tage gleichzeitig stattfinden.
Ein weiterer Beweis: Es haben in den Achtzigern und Neunzigern jeweils DREI Mal Chaos-Tage stattgefunden, also insgesamt SECHS, was wieder als Ergebnis die 18 oder aber 666 ergibt!
Wandelt man nun diese sechs Jahreszahlen in Quersummen um, ergibt sich eine DURCHGÄNGIGE Reihe von 20 bis 25! Schreibt man diese Reihe nun mit der 26 fort und bedenkt, daß dies die nunmehr SIEBTE Zahl ist, dann könnte man möglicherweise davon ausgehen, daß der Untergang Hannovers am 26.7.2000 stattfindet!
Wir wissen nicht, was von diesen durchaus bedenklich stimmenden Annahmen zu halten ist, und wir wissen natürlich auch nicht, was denn nun konkret zu den diesjährigen Chaos-Tagen zu erwarten ist. Das ist ja gerade eine Eigenschaft des Chaos: daß es unberechenbar ist und sich nie so verhält, wie man es von ihm erwartet. Überraschungen sind also immer garantiert!
Wer also wissen will, ob Hannover zu den Chaos-Tagen von übernatürlichen oder ganz und gar irdischen Kräften von der Landkarte radiert wird, muß sich schon selbst die Mühe machen und zum kritischen Zeitpunkt nach Hannover fahren. Und obwohl es sicher bequemer sein mag, die sich sehr blumig-blutig und auch unterhaltsame mediale Berichterstattung zuhause bei Bier und Bockwürstchen zu verfolgen, so wissen wir natürlich schon, daß von ihrem Wahrheitsgehalt nicht viel zu halten ist.
Wie Ihr aber auch immer die Chaos-Tage erleben werdet - an der Abriß-Front in Hannover oder an der Bierfront vor dem Fernseher - Ihr solltet Euch auf jeden Fall über die Zusammensetzung der Rezeptur informieren, aus der die Chaos-Suppe zusammengerührt ist....
Als da wären:
SEITE 4: „Operation Größenwahn“
- Wie bei Chaos-Tagen immer nur
die ganz großen Brötchen
gebacken werden!
SEITE 8: „Kein Tag wie jeder
andere“ - Wie Chaos-Tage weniger
die Welt, aber um so mehr ihre Teilnehmer
verändern.
SEITE 10: „Der gefürchtete
Spaß“ - Wer sich bei Chaos-Tagen
nicht amüsieren will, hat dort
nichts zu suchen...
SEITE 12: „Die geliebte Gewalt“
- Der Spaß mag gefürchtet
sein, aber zu seiner Bekämpfung
ist die Gewalt ein sehr beliebtes
und akzeptiertes Mittel!
SEITE 14: „Die Anatomie des
Chaos“ - Wie die Ziellosigkeit
den Plan besiegt!
SEITE 16: „Seit 1995 wird zurückgelogen!“
Wie die Medien mit ihren eigenen
Waffen geschlagen werden.
SEITE 20: „Geburt einer Legende“
- Wie Chaos-Tage sich über
die Jahre in die Herzen einbrannten.
SEITE 23: „Was ist in diesem
Jahr zu erwarten?“ - Gedanken
darüber, was sich möglicherweise
bei den Chaos-Tagen 2000 in Hannover
abspielt.
SEITE 27: „Wie alles anfing...“
- Die Geschichte der Chaos-Tage
als Chronik.
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ausgewählter Seiten des Heftes
Karl Nagel, Hamburg
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