| - Nach "Prügel-Prinz"
und "Pinkel-Prinz" nun "Punker-Prinz"?
Die gegenwärtigen Vorfälle
um Ernst August Prinz von Hannover
legen den Verdacht nahe, daß
der Prinz nach "Prügel-Prinz"
und "Pinkel-Prinz" nun auf den Titel
"Punker-Prinz" zusteuert. Aus diesem
Anlaß gibt es eine neue Umfrage
auf www.chaos-tage.de.
Zur Erinnerung: Die BILD-Zeitung
hatte am vergangenen Samstag mit
der Meldung aufgemacht, Ernst August
habe an den türkischen EXPO-Pavillon
uriniert. Auf die Veröffentlichung
folgten bislang zwei Anrufe des
Prinzen bei der BILD-Redaktion,
in denen er Journalisten als "Arschlöcher"
und die Redakteurin als "Fotze"
bezeichnet sowie ihr androhte, sie
würde "seitlich gefickt". Auch
vorher war Ernst August ja bereits
durch Alkoholexzesse und Prügelaktionen
gegen Journalisten aufgefallen,
was ihm die Bezeichnung "Prügel-Prinz"
eingebracht hatte.
Interessant daran ist, daß
dieses Verhalten teilweise verblüffend
mit dem übereinstimmt, was
die Polizei in ihrer Verbotsverfügung
zu den Chaos-Tagen 1996 als "punktypisches
Verhalten" bezeichnet hat. Und zwar
u.a. wie folgt: "übermäßiger
Alkoholgenuß in der Öffentlichkeit
bis hin zu
Alkoholexzessen; Beschimpfen,
Anpöbeln, Beleidigen, Anspucken,
Beschmutzen und Bedrohen von Passanten,
in Einzelfällen bis hin zur
gefährlichen Körperverletzung;
demonstratives Urinieren in der
Öffentlichkeit."
Verständlich also, daß
Ernst August mit seinen subversiven
Aktionen viel Zuspruch in der Punk-Szene
gefunden hat. Manche Punks wünschen
sich ihn bereits als Schirmherrn
der Chaos-Tage: "Ernst Haugust ist
ok", so Polo, ein 17jähriger
Punk aus Braunschweig. "Ein echter
Punk! Der und seine Frau scheißen
auf gutes Benehmen, haben die Taschen
voller Geld, saufen sich die Birne
dicht und geben jedem was auf die
Schnauze, der's verdient. Insbesondere
Journalisten" Das sei ein echter
"Lebenstraum jedes Punks".
Nach seinem mit einem Regenschirm
durchgeführten Attacken gegen
einen Journalisten wäre Ernst
August überhaupt auch der "Schirmherr
schlechthin". Polo fände es
deshalb "echt geil", wenn Ernst
August z.B. am Bahnhof von Hannover
die Chaos-Tage offiziell eröffnen
würde. Dort könne er z.B.
eine geile Freibierparty sponsern
und dann ein rotes Band zur Fußgängerzone
hin feierlich durchschneiden. "Mit
voller Blase", fügt Polo hinzu,
"können wir dann gemeinsam
die Innenstadt zupissen."
Wie Ernst August zu diesem Angebot
steht, ist bislang nicht bekannt.
Er lässt sich laut BILD Zeitung
derzeit in Traben-Trabach an der
Mosel mit
Klistieren verwöhnen.
Unsere Umfrage: Soll
Ernst August Prinz von Hannover
Schirmherr der Chaos-Tage werden?
Karl Nagel,
Hamburg
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