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In Polizeikreisen wird offenbar harte Kritik an dem Einsatz zum montäglichen Chaostage-Beginn laut.
Äußerst unbehaglich ist nä mlich ein Einsatz norddeutscher Polizisten anlässlich der befürchteten Chaostage 2000 verlaufen.
Die zwei Hundertschaften aus Hamburg, die zum Objektschutz eingesetzt waren, klagten über ihre Unterkunft am Abend des 10.7.2000: Die Unterbringung erfolgte im über hundert Jahre alten Gemäuer der Bahnhofsmission Hannover. Mit 16 Personen in den Schlafräumen, auf mitgebrachten Liegen und ohne jegliche Duschen.
Auf den Gängen kam es zu nachtschlafener Zeit überdies zu unschönen Begegnungen mit alkoholisierten Obdachlosen, die offensichtlich dem Punkmillieu zugerechnet werden müssen, empörte sich die Gewerkschaft der Polizei am Mittwoch in einer Pressemitteilung.
Viele Kollegen hätten kein Auge zugemacht und es sei zu tumultartigen Szenen gekommen, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Wegen der haarsträubenden Verhältnisse habe sich zuvor bereits eine Hundertschaft aus Nordrhein-Westfalen geweigert, in dem Gebäude zu übernachten. Unter vorgehaltener Hand wird bezüglich des 4. August (das legendäre Wochenende) offenbar schon lange von "Dienst nach Vorschrift" und "kollektivem Krankschreiben" (?) geflüstert.
Daddel
, Hamburg
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