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Bei genauem Hinsehen fiel dem aufmerksamen Beobachter jedoch auf, dass die abgebrannten Fahrzeuge oftmals Autos waren, welche von ihren Besitzern einfach in den Straßen abgestellt wurden, anstatt diese sachgerecht zu einem entsprechenden Preis verschrotten zu lassen.
Als aufmerksamer Berichterstatter in Sachen Chaos-Tage konnte ich am vergangenen Wochenende in einer Kneipe das Gespräch zweier Betrunkener mithören, die nur deswegen zu den Chaos-Tagen vom 4-6 August fahren wollen, um dort ihre Fahrzeuge, welche wahrscheinlich nicht mehr über den TÜV kommen im Zentrum zu vermutenter Krawalle abzustellen oder sie notfalls selbst abzubrennen. So könne man eventuell noch eine Versicherungssumme bekommen und müßte nichts für die Entsorgung zahlen.
Nicht auszudenken, wenn auf diese Idee noch mehr zahlungsunwillige Umweltsünder kommen, dann würde sich Hannover unter dem Deckmantel der Chaos-Tage zum größten Autofriedhof in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland verwandeln.
Gisbert, Saarbrücken
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