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Daß die sogenannten Punker vor nichts zurückschrecken, ist bekannt. Besonders schlimm sind Österreicher, die in ihrem Heft die Vernichtung Dresdens im Zweiten Weltkrieg mit den Chaostagen von Hannover vergleichen.
Das Heft, das unserem Berichterstatter im Rahmen eines Punk-Konzertes überreicht wurde, trägt den Namen »Dresden 45«, zeigt auf seinem Titelblatt eine zerbombe Stadt und bringt den Untertitel »Schutt und Asche«. Damit soll wohl der Zusammenhang mit Hannover hergestellt werden, das bereits anläßlich der Chaostage 1994, 1995 und 1996 in Schutt und Asche gelegt werden sollte.
Kann es angesichts dieser Zusammenstellung überraschen, daß die Rückseite des Heftes von einer Photographie geziert wird, die Sir Arthur Travers Harris zeigt, den sogenannten Bomber-Harris, der für die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg verantwortlich war? Eigentlich nicht.
Besonders perfide sind die Vergleiche im Inneren des Heftes, in dem es ansonsten um Besuche von Parteiveranstaltungen (APPD), Musikveranstaltungen (sogenannte Punk-Musik) und Sportveranstaltungen (Fußball) geht. Unerhörterweise nehmen die Journalisten des sogenannten Punk-Fanzines (also ein Magazin für Angehörige dieser Subkultur) auch noch Bezug auf die Hooligan-Krawalle während der Europameisterschaft.
Es ist damit zu rechnen, daß die Herausgeber des Heftes, die offensichtlich aus Österreich kommen, versuchen werden, zu den Chaostagen nach Hannover zu kommen. Dort wollen sie wahrscheinlich mit ihren Gesinnungsgenossen zusammen versuchen, die Stadt tatsächlich in Schutt und Asche zu legen. Ob die bundesdeutsche Polizei aufgrund dieser skandalösen Ereignisse in der Folge nicht die Landesgrenzen nach Österreich schließt, bleibt abzuwarten.
Klaus N. Frick, Karlsruhe
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