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Unter Punks in ganz Deutschland werden die Gerüchte via Diskussionsgruppen und Chats im Internet nur so durch die Gegend geschleudert.
Wie weit wird Verona gehen? Hält Peter Ustinov das durch? Wird ihm jemand Ecstasy ins Bier schütten?
Kommt Besuch aus Rio?
Zweifellos ist die attraktive Verona Feldbusch der Hauptdiskussionspunkt für die Punks, die sich für Ihren Chaos-Carneval in Hannover einiges von Deutschlands beliebtester Frau erwarten. Verona ist bekanntlich nicht nur die Gallionsfigur der neuen Expo-Werbekampagne, nein, sie steht auch durchaus nicht mit Punks auf Kriegsfuss. Gegen alle Besserwisser und Germanistenerbsenzähler hat sie eine Sprache entwickelt und durchgesetzt, die sich gegen Konventionen auflehnt und sich dabei behauptet. Eine Eigenschaft die viele Punks nicht nur in ihrer Alltagssprache ebenso etabliert haben. Manche Punks ernennen sich gar zu Königen, so zum Beispiel auch King Rocko Schamoni aus Hamburg ( http://www.rockoschamoni.de ), der, und hier schliesst sich der Kreis, gerne in Veronas TV Sendungen seine Auftritte hatte. Ebenso wie Verona Feldbusch hat King Rocko Schamoni eine vollkommen "falsche" verquere deutsche Sprache für sich selbst perfektioniert. Eine weitere Gemeinsamkeit bei Schamoni und Feldbusch sind ihre Neigung den eigenen Körper zu vermarkten. Schamoni bietet seine Brust als Werbefläche an und bei Feldbusch ist das im Prinzip ja auch nichts anderes.
"Suuuper," jauchzen Lolleck und Bolleck, zwei Funpunks aus Oldenburg," wenn Verona beim Chaos-Tage Karneval auf einem der Wagen oben mitfährt und die Party regiert, dann lässt sie bestimmt auch irgendwann mal das Oberteil fliegen. Geil, für 70 Millionen würd ich auch meine Möpse frei machen." "Ausserdem ist Verona auch ein Punk",fügt Marina hinzu,"die hat unsern Dieter (Bohlen) doch auch nur genommen, weil der früher in der KPD war!"
In eine ganz andere Richtung spekulieren die Fans der Toten Hosen aus Düsseldorf. Weil Sänger Campino an einer Knieverletzung leidet und alle anstehenden 70 Konzerte absagen musste, gleichtzeitig aber " Andi, Breiti, Kuddel und Vom auf eine Geduldsprobe gestellt sind, da sie nichts tun können außer zu warten." wie Campino ganz aktuell in seinem Internet-Newsletter ( http://www.totehosen.de ) schreibt, kann es durchaus möglich sein, dass er seine Kontakte in die brasilianische Metropole Rio spielen lässt um den "King of Punk" Ronald Biggs zu den Chaostagen nach Hannover zu holen.
Mit dem verurteilten legendären Postzugräuber Biggs hatten die Toten Hosen die Hymne "Punk was" aufgenommen und der Legende nach hat Biggs den Düsseldorfer Jungs beim Abschied noch nachgerufen: "tell the boys in gemany I am still the king of Punk!".
Es wäre schlichtwegs eine Sensation, wenn Ronald Biggs zusammen mit den restlichen rastlosen Toten Hosen den Carneval von Rio an die Leine verlegen könnte.
Aber für völlig überraschende Sensationen sind Punks in ihrem Einfallsreichtum bekanntlich schon immer geliebt und gefürchtet.
Heini Bremer, Bremen
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